Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB) für Kurse und Workshops



 

Stand: September 2026

 

1. Anbieterin und Geltungsbereich

Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten für die Buchung und Teilnahme an den von

Juliane Pahl
be ju Naturheilpraxis für Traditionelle Chinesische Medizin
Sierichstraße 6

22301 Hamburg

kurse@be-ju.info

 

angebotenen Präsenzkursen, Präventionskursen und Workshops.

 

Für einzelne Angebote können ergänzende Bedingungen gelten, wenn hierauf bei der Buchung ausdrücklich hingewiesen wird. Individuelle therapeutische Behandlungen sowie gegebenenfalls separat angebotene digitale Selbstlernkurse sind nicht Gegenstand dieser AGB.

 

Vertragspartnerin der teilnehmenden Person ist Juliane Pahl.

 

2. Anmeldung und Vertragsschluss

Die Darstellung eines Kurses auf der Website stellt zunächst eine Einladung zur Buchung dar.

Mit Absenden der Anmeldung gibt die teilnehmende Person eine verbindliche Buchung für den ausgewählten Kurs ab.

Der Vertrag kommt mit der Buchungs- bzw. Anmeldebestätigung durch die Anbieterin zustande. Die Bestätigung kann automatisiert per E-Mail erfolgen.

Die Anmeldung gilt grundsätzlich für den gesamten gebuchten Kurs oder Workshop. Bei mehrwöchigen Kursen können einzelne Termine nicht separat gebucht oder gekündigt werden, sofern dies beim jeweiligen Angebot nicht ausdrücklich anders angegeben ist.

Die Anzahl der Plätze ist begrenzt. Ein Anspruch auf Teilnahme besteht erst nach Zustandekommen des Vertrags.

 

3. Kursgebühr und Zahlung

Es gilt die bei der Buchung ausgewiesene Kursgebühr.

Die Zahlung ist entsprechend der auf der Rechnung oder im Buchungsprozess angegebenen Zahlungsfrist fällig. Wird nichts anderes angegeben, ist die Kursgebühr innerhalb von 7 Tagen nach Rechnungserhalt bzw. der Anmeldebestätigung zu zahlen.

 

Die teilnehmende Person ist dafür verantwortlich, bei der Anmeldung eine korrekte und erreichbare E-Mail-Adresse anzugeben und gegebenenfalls auch den Spam- bzw. Junk-Ordner zu überprüfen. Nach wirksamem Vertragsschluss entfällt die Verpflichtung zur Zahlung der vereinbarten Kursgebühr nicht allein dadurch, dass eine automatisiert versandte Anmelde- oder Buchungsbestätigung aufgrund einer fehlerhaft angegebenen E-Mail-Adresse, technischer Filtereinstellungen oder einer Einsortierung in den Spam- bzw. Junk-Ordner nicht wahrgenommen wird. Sollte innerhalb kurzer Zeit nach der Anmeldung keine Bestätigung auffindbar sein, wird empfohlen, sich mit der Anbieterin in Verbindung zu setzen.

 

Bei einer Buchung weniger als 7 Tage vor Kursbeginn ist die Kursgebühr sofort fällig.

Die vollständige Kursgebühr muss grundsätzlich spätestens vor Beginn des ersten Kurstermins eingegangen sein, sofern keine andere Vereinbarung getroffen wurde.

 

4. Leistungsumfang

Umfang, Inhalt, Termine, Dauer und Veranstaltungsort ergeben sich aus der jeweiligen Kursbeschreibung.

Geringfügige Änderungen des Ablaufs oder einzelner Inhalte, die das Ziel und den Gesamtcharakter des gebuchten Kurses nicht wesentlich verändern, bleiben vorbehalten.

Muss ein einzelner Termin beispielsweise wegen Erkrankung der Kursleitung ausfallen, wird nach Möglichkeit ein Ersatztermin angeboten.

Soweit dies für den jeweiligen zertifizierten Kurs zulässig ist, kann im Ausnahmefall eine entsprechend qualifizierte Vertretung eingesetzt werden.

 

5. Teilnahme und versäumte Termine

Die Buchung eines mehrwöchigen Kurses reserviert einen Platz für den gesamten Kurszeitraum.

Kann eine teilnehmende Person einzelne Termine aus persönlichen, beruflichen oder gesundheitlichen Gründen nicht wahrnehmen, besteht grundsätzlich kein Anspruch auf anteilige Erstattung der Kursgebühr oder auf einen Ersatztermin.

Dies gilt auch dann, wenn mehrere Termine versäumt werden.

Soweit organisatorisch möglich, kann die Anbieterin freiwillig eine andere Lösung anbieten. Ein Anspruch hierauf besteht nicht.

 

6. Widerrufsrecht und freiwillige Rücktrittsmöglichkeit

Soweit einer teilnehmenden Person aufgrund der Art und Weise des Vertragsschlusses ein gesetzliches Widerrufsrecht zusteht, bleiben dieses Widerrufsrecht und sämtliche weiteren gesetzlichen Verbraucherrechte unberührt.

Über ein bestehendes gesetzliches Widerrufsrecht wird vor Abschluss des Vertrags gesondert informiert.

Unabhängig davon räumt die Anbieterin Verbraucherinnen und Verbrauchern bei Buchungen über die Website, per E-Mail oder auf anderem Wege im Fernabsatz freiwillig die Möglichkeit ein, die Buchung innerhalb von 14 Tagen nach Vertragsschluss kostenfrei zu stornieren, sofern der gebuchte Kurs zu diesem Zeitpunkt noch nicht begonnen hat.

Beginnt der gebuchte Kurs auf ausdrücklichen Wunsch der teilnehmenden Person bereits innerhalb dieses 14-Tage-Zeitraums, gelten hinsichtlich eines gegebenenfalls bestehenden gesetzlichen Widerrufsrechts die gesetzlichen Bestimmungen.

 

7. Stornierung durch die teilnehmende Person

Nach Ablauf eines gegebenenfalls bestehenden gesetzlichen oder freiwillig eingeräumten Rücktrittszeitraums kann eine Kursbuchung in Textform, insbesondere per E-Mail, storniert werden.

Maßgeblich ist der Zeitpunkt, zu dem die Stornierung bei der Anbieterin eingeht.

Bei einer Stornierung werden folgende Beträge berechnet:

 

bis 28 Kalendertage vor Kursbeginn:
20 Euro Bearbeitungsgebühr

 

27 bis 14 Kalendertage vor Kursbeginn:
25 % der Kursgebühr

13 bis 7 Kalendertage vor Kursbeginn:
50 % der Kursgebühr

6 Kalendertage bis 72 Stunden vor Kursbeginn:
75% der Kursgebühr

weniger als 72 Stunden vor Kursbeginn sowie bei Nichterscheinen oder bei Abbruch oder Nichtteilnahme des Kurses:
100 % der Kursgebühr

 

Der teilnehmenden Person bleibt ausdrücklich der Nachweis gestattet, dass der Anbieterin durch die Stornierung überhaupt kein oder ein wesentlich geringerer Schaden entstanden ist.

Kann der frei gewordene Kursplatz vollständig durch eine andere zahlende Person neu besetzt werden, wird unabhängig vom Zeitpunkt der Stornierung lediglich eine Bearbeitungspauschale von 20 Euro einbehalten bzw. berechnet.

Bereits gezahlte Beträge werden auf die gegebenenfalls zu entrichtende Stornogebühr angerechnet.

Nach Beginn eines mehrwöchigen Kurses ist eine ordentliche Stornierung des verbleibenden Kurszeitraums grundsätzlich nicht mehr möglich.

Gesetzliche Rechte zur außerordentlichen Vertragsbeendigung aus wichtigem Grund bleiben unberührt.

In besonderen persönlichen Härtefällen kann die Anbieterin freiwillig eine Kulanzlösung anbieten. Hierauf besteht kein Rechtsanspruch.

 

8. Übertragung des Kursplatzes

Bis zum Beginn des Kurses kann eine teilnehmende Person nach vorheriger Absprache ihren vollständigen Kursplatz auf eine andere geeignete Person übertragen.

Voraussetzung ist, dass die Ersatzperson die Teilnahmevoraussetzungen des jeweiligen Kurses erfüllt.

Dies ist insbesondere bei Kursen mit besonderen Zielgruppen zu beachten. Beim Kurs „Qi Gong für Schwangere“ muss beispielsweise auch die Ersatzperson die für diesen Kurs geltenden Teilnahmevoraussetzungen erfüllen.

Eine Aufteilung eines mehrwöchigen Kursplatzes auf mehrere Personen oder eine Übertragung einzelner Kurstermine ist nicht möglich.

 

9. Erkrankung und sonstige persönliche Verhinderung

Eine Erkrankung, berufliche Verpflichtung, Reise, Schwangerschaftsbeschwerde oder ein anderes persönliches Teilnahmehindernis hebt die vertragliche Verpflichtung zur Zahlung der Kursgebühr grundsätzlich nicht auf.

Die unter Ziffer 7 genannten Stornobedingungen gelten daher auch bei persönlicher Verhinderung.

Das Recht zur Benennung einer geeigneten Ersatzperson sowie gesetzliche Rechte bei außergewöhnlichen Umständen bleiben unberührt.

 

10. Absage oder Änderung durch die Anbieterin

Die Anbieterin kann einen Kurs absagen, wenn die in der Kursplanung erforderliche Mindestteilnehmerzahl nicht erreicht wird.

Bei den entsprechend konzipierten Präventionskursen beträgt die vorgesehene Gruppengröße in der Regel mindestens 6 Personen.

Eine Absage aus diesem Grund soll möglichst frühzeitig mitgeteilt werden.

Ein Kurs kann außerdem aus wichtigem Grund abgesagt oder verschoben werden, insbesondere bei Erkrankung der Kursleitung, Ausfall der Räumlichkeiten oder anderen Umständen, die eine ordnungsgemäße Durchführung unmöglich oder unzumutbar machen.

Wird der gesamte Kurs durch die Anbieterin abgesagt und kein geeigneter Ersatztermin vereinbart, werden bereits gezahlte Kursgebühren vollständig zurückerstattet.

Fällt lediglich ein einzelner Termin aus, wird grundsätzlich ein Ersatztermin angeboten. Kann kein Ersatztermin angeboten werden, wird der auf den ausgefallenen Termin entfallende Anteil der Kursgebühr erstattet.

Weitergehende gesetzliche Ansprüche bleiben unberührt.

 

11. ZPP-Präventionskurse und Krankenkassenzuschuss

Bei entsprechend gekennzeichneten Angeboten handelt es sich um von der Zentralen Prüfstelle Prävention zertifizierte Präventionskurse nach § 20 SGB V.

Die Zertifizierung eines Kurses bedeutet nicht, dass jede Krankenkasse die Kursgebühr vollständig oder in bestimmter Höhe übernimmt.

Über Höhe, Voraussetzungen und Umfang einer Bezuschussung oder Kostenerstattung entscheidet ausschließlich die jeweilige Krankenkasse der teilnehmenden Person.

Die Anbieterin übernimmt daher keine Garantie für eine bestimmte Erstattung.

Nach Abschluss des Kurses wird bei Vorliegen der entsprechenden Voraussetzungen eine Teilnahmebescheinigung über die tatsächliche Kursteilnahme ausgestellt.

Die teilnehmende Person ist selbst dafür verantwortlich, sich bei ihrer Krankenkasse über deren aktuelle Erstattungsbedingungen und gegebenenfalls erforderliche Mindestteilnahme zu informieren.

Versäumte Kurstermine können sich auf die Erstattungsfähigkeit durch die Krankenkasse auswirken.

 

12. Gesundheitliche Voraussetzungen und Eigenverantwortung

Die angebotenen Qigong-, Entspannungs- und Präventionskurse dienen der Gesundheitsförderung und Prävention. Sie ersetzen keine medizinische, psychotherapeutische, physiotherapeutische oder heilkundliche Diagnostik oder Behandlung.

Die teilnehmende Person entscheidet eigenverantwortlich, ob eine Übung entsprechend ihrer aktuellen gesundheitlichen Verfassung durchgeführt werden kann.

Bei bekannten Erkrankungen, akuten Beschwerden, Verletzungen, Schwangerschaftskomplikationen oder Unsicherheit hinsichtlich der Teilnahme sollte vor Kursbeginn ärztlicher, therapeutischer oder hebammenfachlicher Rat eingeholt werden.

Die teilnehmende Person ist aufgefordert, die Kursleitung über für die sichere Durchführung relevante Einschränkungen zu informieren, soweit dies erforderlich ist.

Übungen dürfen jederzeit unterbrochen, angepasst oder ausgelassen werden.

Für spezielle Kurse gelten zusätzlich die in der jeweiligen Kursbeschreibung genannten gesundheitlichen Teilnahmevoraussetzungen und Sicherheitshinweise.

 

13. Ausschluss von der Teilnahme

Die Anbieterin ist berechtigt, eine Person vorübergehend oder dauerhaft von der weiteren Teilnahme auszuschließen, wenn konkrete gesundheitliche oder sicherheitsrelevante Gründe gegen die Teilnahme sprechen oder wenn durch das Verhalten der Person eine erhebliche Störung oder Gefährdung anderer Teilnehmender oder der Kursleitung entsteht.

Vor einem Ausschluss aufgrund des Verhaltens soll grundsätzlich zunächst auf das störende Verhalten hingewiesen und Gelegenheit zur Änderung gegeben werden, soweit dies nach den Umständen zumutbar ist.

Gesetzliche Rechte der Vertragsparteien bleiben unberührt.

 

14. Haftung

Die Anbieterin haftet unbeschränkt bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit.

Die Anbieterin haftet ebenfalls unbeschränkt bei Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit, soweit die gesetzlichen Voraussetzungen hierfür vorliegen.

Bei leicht fahrlässiger Verletzung wesentlicher Vertragspflichten haftet die Anbieterin für den vertragstypischen und vorhersehbaren Schaden.

Wesentliche Vertragspflichten sind solche Pflichten, deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrags überhaupt erst ermöglicht und auf deren Einhaltung die teilnehmende Person regelmäßig vertrauen darf.

Im Übrigen ist die Haftung für leicht fahrlässig verursachte Sach- und Vermögensschäden ausgeschlossen, soweit gesetzlich zulässig.

Zwingende gesetzliche Haftungsvorschriften bleiben unberührt.

 

15. Persönliche Gegenstände

Für von Teilnehmenden mitgebrachte persönliche Gegenstände, Kleidung, Wertgegenstände oder elektronische Geräte wird keine Verwahrung übernommen.

Eine Haftung der Anbieterin richtet sich auch insoweit nach den gesetzlichen Vorschriften und der Haftungsregelung in Ziffer 14.

 

16. Urheberrecht und Kursunterlagen

Von der Anbieterin bereitgestellte Skripte, Übungsanleitungen, Handouts, Texte, Bilder, Audio- oder sonstige Kursmaterialien sind – soweit urheberrechtlich geschützt – ausschließlich für die persönliche Nutzung durch die angemeldete Person bestimmt.

Eine Vervielfältigung, Veröffentlichung, Weitergabe an Dritte oder kommerzielle Nutzung ist ohne vorherige Zustimmung der Anbieterin nicht gestattet, soweit nicht gesetzliche Nutzungsrechte etwas anderes erlauben.

Eigene Foto-, Video- oder Tonaufnahmen während des Kurses sind nur mit Zustimmung der Anbieterin und der gegebenenfalls darauf erkennbaren anderen Personen zulässig.

 

17. Foto- und Videoaufnahmen durch die Anbieterin

Foto-, Film- oder Tonaufnahmen der Teilnehmenden zu Werbe-, Veröffentlichungs- oder Social-Media-Zwecken erfolgen nicht allein aufgrund dieser AGB.

Soweit entsprechende Aufnahmen vorgesehen sind, wird hierfür eine separate Einwilligung eingeholt.

Die Teilnahme am Kurs darf nicht davon abhängig gemacht werden, dass eine Einwilligung in Werbeaufnahmen erteilt wird.

 

18. Datenschutz

Personenbezogene Daten werden im Rahmen der gesetzlichen Datenschutzbestimmungen ausschließlich verarbeitet, soweit dies für Anmeldung, Vertragsabwicklung, Kursorganisation, Abrechnung und gesetzliche Dokumentationspflichten erforderlich ist oder eine gesonderte Rechtsgrundlage besteht.

Weitere Informationen enthält die Datenschutzerklärung auf der Website.

Eine Anmeldung zu einem Newsletter oder zu werblichen E-Mails ist nicht Bestandteil der Kursbuchung und erfolgt – sofern angeboten – über eine gesonderte freiwillige Einwilligung.

 

19. Verbraucherstreitbeilegung

Die Anbieterin ist nicht verpflichtet und grundsätzlich nicht bereit, an Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle teilzunehmen.

Sollte eine Streitigkeit über einen Verbrauchervertrag nicht unmittelbar beigelegt werden können, werden die gesetzlich vorgeschriebenen Informationen zur Verbraucherschlichtung zur Verfügung gestellt.

 

20. Anwendbares Recht und Schlussbestimmungen

Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Wahrung der zwingenden Verbraucherschutzvorschriften.

Für Verbraucherinnen und Verbraucher wird kein vom gesetzlichen Gerichtsstand abweichender ausschließlicher Gerichtsstand vereinbart.

Sollte eine Bestimmung dieser AGB ganz oder teilweise unwirksam sein oder werden, gelten an ihrer Stelle die gesetzlichen Vorschriften. Die Wirksamkeit der übrigen Vertragsbedingungen bleibt davon grundsätzlich unberührt.

 

Stand der AGB: 1. September 2026